Pressemitteilung: E-Motoren aus dem 3D-Drucker

Wissenschaft und Industrie bündeln Kräfte für nachhaltige Produktion
Trotz des von der Europäischen Union gerade erst aufgeweichten Verbrennerverbots bleibt E-Mobilität in der Breite unverzichtbar. Elektroantriebe sind das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, CO₂-Emissionen im Straßen- und Bahnverkehr zu senken und einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ein neues, großangelegtes Forschungsprojekt unter Leitung der Universität Paderborn arbeitet jetzt an der Entwicklung von E-Motoren auf Basis additiver Fertigungsverfahren. Das Vorhaben, an dem u. a. Industriepartner wie die Mercedes-Benz AG und die Siemens AG beteiligt sind, hat ein Gesamtvolumen von rund 11,5 Millionen Euro und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) für eine Dauer von drei Jahren gefördert. Das Forschungs- und Innovationsmanagement vom TÜV Rheinland betreut „AddReMo“[1], so der Projektname.
„Unser Ziel ist es, innovative Technologien zur Produktion von elektrischen Antriebssystemen zu entwickeln, die zur nachhaltigen Mobilität und signifikanten Reduktion der CO2-Emissionen beitragen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Balázs Magyar, Leiter der „Konstruktions- und Antriebstechnik“ an der Universität Paderborn. Der Lehrstuhl bildet zusammen mit der Siemens AG die Konsortialleitung des Forschungsprojekts. Im Fokus stehen die Erforschung und Anwendung additiver Fertigungsverfahren zur Herstellung von E-Motoren. „Wir setzen drei verschiedene Verfahren[2] ein, um Gestaltungsfreiheiten zu nutzen und den Materialeinsatz zu optimieren. Der Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung hinsichtlich Prozessstabilität, Verarbeitung neuartiger Hochleistungswerkstoffe im Mono- und Multimaterialbereich, simulationsgestützter Konstruktion und KI-basierter Qualitätssicherung“, so Prof. Magyar weiter. (....)

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Quelle: Universität Paderborn

Stichwörter: Universität Paderborn, E-Motoren, 3D-Drucker, Wissenschaft, Industrie, nachhaltige Produktion, Europäischen Union, Verbrennerverbot, Elektroantriebe, CO₂-Emissionen im Straßen- und Bahnverkehr, Klimaschutz, Forschungsprojekt, additive Fertigungsverfahren, Mercedes-Benz AG, Siemens AG, 11,5 Millionen Euro, „AddReMo“ Einsatz von Additiven Fertigungstechnologien zur Erreichung von ressourceneffizienten Prozessketten sowie Motorkomponenten im Bereich der E-Mobilität

Kategorie(n): Geschäftsmodelle & Strategien, Gesundheit & Umwelt