Pressemitteilung: Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Der Einsatz eines Scan-Fahrzeugs in der Heidelberger Bahnstadt und der Altstadt zeigt deutliche Effizienzgewinne gegenüber der herkömmlichen Parkraumüberwachung.
Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Das Modellprojekt in Kooperation von Stadt und Land konnte die Praxistauglichkeit der digitalen Parkraumkontrolle untermauern
Projektbeteiligte ziehen positive Bilanz
Verkehrsminister Winfried Hermann resümierte nach dem Versuch: „Bereits bei ihrem ersten Einsatz im Stadtgebiet konnten die Scan-Fahrzeuge voll überzeugen. Der Versuch zeigt: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ist die digitale Parkraumkontrolle deutlich schneller und damit auch kostengünstiger als die herkömmliche Kontrolle zu Fuß. Im Pilotversuch konnte die Effizienz durch die Scan-Fahrzeuge verzwölffacht werden. Das ist bereits jetzt beachtlich. Im eingeübten Regelbetrieb ist mit noch größeren Effizienzsteigerungen durch Scan-Fahrzeuge zu rechnen. Das bedeutet im Ergebnis auch: Falschparken lohnt sich nicht. Mit der engmaschigen Kontrolle durch die Scan-Fahrzeuge sorgen wir dafür, dass Rettungswege, Fahrradstreifen und Fußwege frei bleiben. Damit beseitigen wir eines der größten Unfallrisiken in Innenstädten.“
Heidelbergs Mobilitätsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain erklärte: „Der Versuch in Heidelberg hat sehr deutlich gezeigt, dass das Scan-Fahrzeug technisch zuverlässig funktioniert und datenschutzkonform eingesetzt werden kann. Die erhobenen Daten werden nicht nur verschlüsselt, sondern zusätzlich in einen sogenannten Hashwert umgewandelt. Es konnte die Auslastung jeweils einzelner Straßenabschnitte sowie sogenannte Falschparker-Hotspots, also Bereiche, in denen Falschparken dauerhaft stattfindet, ermittelt werden. Dadurch wird ein statistikbasiertes Verkehrsmanagement möglich. Genau solche Erkenntnisse sind der Mehrwert des Projekts: Sie zeigen, dass ein gezielter Einsatz der Technik dort sinnvoll sein kann, wo Sicherheit betroffen ist, etwa an Schulen oder Feuerwehrzufahrten. Über den konkreten Einsatz wird mit Augenmaß und im politischen Diskurs zu entscheiden sein.“ (....)

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Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (VM)

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Kategorie(n): Forschung & Transfer