Pressemitteilung: Einkaufsmanagerindex: Produktionsanstieg verliert im Juli an Dynamik

Geringste Produktionsausweitung seit fünf Monaten +++ Beschäftigung schrumpft so geringfügig wie seit fast zwei Jahren nicht +++ Geschäftsausblick etwas niedriger als beim jüngsten Hoch im Juni
Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe Deutschlands ist im Juli den fünften Monat in Folge angestiegen. Allerdings fiel der Zuwachs weniger stark aus als zuletzt, da die Unternehmen sowohl bei Auftragseingängen als auch bei Exporten geringere Zuwächse verbuchten. Erfreulicher ist, dass sich der Job-Abbau deutlich verlangsamt hat und die Beschäftigung so geringfügig zurückging wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Unterm Strich blieben die Hersteller optimistisch hinsichtlich ihrer Wachstumschancen binnen Jahresfrist, auch wenn die Zuversicht gegenüber dem Hoch von Juni etwas nachließ.
Der gemeinsam mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erstellte HCOB Einkaufsmanagerindex Deutschland (EMI) lag im Juli mit 49,1 Punkten marginal über dem Vormonatswert (49,0) und auf dem höchsten Stand seit fast drei Jahren. Positive Impulse kamen von den Teilindizes Beschäftigung, Vormateriallager und Lieferzeiten. Sie glichen die schwächeren Anstiege sowohl bei der Fertigung als auch bei den Auftragseingängen aus. (....)

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Quelle: Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)

Stichwörter: Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Einkaufsmanagerindex, Produktionsanstieg, Produktionsausweitung, Geschäftsausblick, Verarbeitendes Gewerbe, Deutschland, Exporte, Geringe Zuwächse

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur