Deutschlands ETCS-Einführungsplanung „nicht tragfähig“ / „Wir sehen, dass die Transportleistung im Schienengüterverkehr nach einem zwischenzeitlichen Hoch 2023 eingebrochen ist. Das hat handfeste Gründe: steigende Stromkosten, gestörte Lieferketten, schlechte Qualität der Infrastruktur – und keinerlei Planungssicherheit“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann bei der VDV-Jahrespressekonferenz in Berlin. Der Branchenverband des Eisenbahnverkehrs warnt, dass das Ziel des Bundes, den Marktanteil der Güterbahnen auf 25 Prozent in einem insgesamt wachsenden Markt zu steigern, in weite Ferne gerückt ist und sich die Aussichten weiter eintrüben. „Die Branche steht bereit, ihren Anteil zu leisten. Doch ohne den Bund geht es nicht: Der Schienengüterverkehr ist einer der Verlierer im Bundeshaushalt 2024, wichtige Förderungen – Trassen- und Anlagenpreise, NE-Infrastruktur und ETCS – wurden gekürzt. Bei der für die Branche elementaren Einführung des digitalen Zugsicherungssystems ETCS kommt hinzu, dass alle wesentlichen finanziellen, organisatorischen und zeitlichen Fragen offen sind – und infolge der Generalsanierung der Hochleistungskorridore im Schienennetz wettbewerbsverzerrende Effekte auftreten – zulasten der Güterbahnen.“ (....)
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Schlagwörter: Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV), Einsparungen im Bundeshaushalt, ETCS-Einführungsplanung, Transportleistung im Schienengüterverkehr, Stromkosten, gestörte Lieferketten, schlechte Qualität der Infrastruktur, Planungssicherheit, Schienengüterverkehr, Verlierer im Bundeshaushalt 2024, Trassen, Anlagenpreise
Kategorie(n): Märkte & Konjunktur