Pressemitteilung: El Niño 2026/27: Was der Godzilla-El-Niño für die Lieferketten Südamerikas bedeutet
El Niño 2026/27 droht Südamerika in historischem Ausmaß: Dürren, Überflutungen und teurer Strom treffen Landwirtschaft und Logistik. Für Mittelständler heißt das, Lieferketten, Lieferanten und Routen breiter aufzustellen. Welche Branchen dagegen profitieren können, zeigt dieser Beitrag. Von Janosch Siepen Die Prognose der Wissenschaft ist eindeutig: Das Extremwetterphänomen El Niño 2026/27 wird ein Rekordniveau erreichen und könnte stärker ausfallen als jemals zuvor in den vergangenen 70 Jahren. Peruanische Fischer tauften das Wetterereignis im 17. Jahrhundert nach dem Christkind (El Niño de Navidad), da es oft um die Weihnachtszeit auftrat. Die Weltorganisation für Meteorologie sieht eine fast hundertprozentige Wahrscheinlichkeit, dass das Phänomen zwischen September und Februar auftritt. Wissenschaftler wie der US-Forscher Zeke Hausfather sagen zudem voraus, dass seine Intensität in diesem Jahr bisherige Ausmaße in den Schatten stellen wird. Beobachter sprechen deswegen vom Godzilla-El-Niño, also einem Klimaereignis ähnlich kolossal wie das japanische Filmmonster. Süd- und Zentralamerika sind besonders betroffen. Die El-Niños der Jahre 1997/98, 2015/16 und 2023/24 hinterließen dort deutliche Spuren – sowohl durch zu viel als auch durch zu wenig Regen. Es kam nach starken Regenfällen zu Überflutungen und Erdrutschen, 2017 vor allem Peru. Andererseits zwangen die niedrigen Wasserstände im Panamakanal die zuständigen Behörden im Jahr 2023, die Durchfahrten von 38 auf 24 pro Tag zu reduzieren. Damit sollte der Süßwasserverbrauch der Schleusen gesenkt und zugleich ein ausreichender Tiefgang für die verbleibenden Schiffe gesichert werden. (....)
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Quelle: GTAI Germany Trade and Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH
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