Bundesweit gibt es einen erheblichen Sanierungsstau bei Straßen, Schienen und Wasserwegen. Viele Infrastrukturen an den Bundeswasserstraßen wurden zwischen 1950 und 1960 und auch schon deutlich davor erbaut und werden folglich in den nächsten Jahren ihre Restnutzungsdauer erreicht oder überschritten haben. In den kommenden Jahren müssen daher in sehr viel kürzerer Zeit sehr viel mehr Wasserstraßeninfrastrukturprojekte saniert, aus- und neugebaut werden. Allein um den Substanzverlust zu verhindern, müssen mindestens dreimal mehr Schleusen und fünfmal mehr Wehre pro Jahr realisiert werden als bisher. Die jüngsten Krisen wie die Corona-Pandemie, der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine oder die im Zuge des Klimawandels künftig sehr wahrscheinlich immer häufiger auftretenden Hoch- und Niedrigwasserereignisse haben die Dringlichkeit, bei Planung und Realisierung von Infrastrukturen sowohl stabiler und weniger anfällig als auch schneller zu werden, noch einmal massiv erhöht. (....)
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Kategorie(n): Neue Publikationen