Pressemitteilung: Energieintensive Industriezweige mit Produktionsrückgang um 15,2 % von Februar 2022 bis März 2026
Pressemitteilung Nr. N032 vom 15. Mai 2026 • Produktion in der gesamten Industrie ging im selben Zeitraum um 9,5 % zurück • 53 200 weniger Beschäftigte in energieintensiven Industriezweigen • 75,6 % des gesamten industriellen Energieverbrauchs entfielen 2024 auf energieintensive Industriezweige WIESBADEN – Höhere Energiepreise treffen die energieintensive Industrie stärker als andere Wirtschaftsbereiche. Das wirkt sich auch auf die Produktion aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Produktion der energieintensiven Industriezweige in Deutschland von Februar 2022, dem Monat des Beginns des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine und der darauffolgenden Sanktionen, bis März 2026 saison- und kalenderbereinigt um 15,2 % gesunken. Damit sank die Produktion in diesen Branchen deutlich stärker als in der gesamten Industrie (Verarbeitendes Gewerbe und Bergbau), wo sie um 9,5 % zurückging. Produktionsentwicklung in energieintensiven Industriezweigen Zu den energieintensiven Industriezweigen zählen die chemische Industrie, die Metallerzeugung und -verarbeitung, die Herstellung von Glas, Glaswaren und Keramik sowie die Verarbeitung von Steinen und Erden, die Papierindustrie und die Mineralölverarbeitung. Der Energiebedarf dieser Branchen ist im Verhältnis zu ihrer Bruttowertschöpfung besonders hoch. Produktionsrückgänge in fast allen energieintensiven Industriezweigen (....)
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