Pressemitteilung: Entwicklung der TU Graz soll Störungen im Bahnnetz reduzieren

Isolierstoßsysteme sind für den sicheren Bahnbetrieb entscheidend, aber anfällig für Störungen. Die Weiterentwicklung soll die Lebensdauer verlängern und den Wartungs- und Reparaturaufwand reduzieren.
Isolierstöße sind wenig bekannt, viele Bahnstrecken könnten aber ohne sie nicht befahren werden. Sie unterteilen das Schienennetz in elektrisch voneinander getrennte Abschnitte und registrieren, wann ein Zug einen Abschnitt erreicht und wieder verlässt. Erst wenn das Teilstück wieder frei ist, darf der nächste Zug hineinfahren. Aktuell sind in Österreich rund 33.000 Isolierstöße verbaut, allerdings verschleißen sie an stark befahrenen Strecken rasch. Die TU Graz hat nun gemeinsam mit den ÖBB und Martin Schienentechnik mit verbessertem Material und neuen Geometrien einen Prototyp für deutlich robustere Isolierstöße entwickelt. Diese sollen gemäß aktueller Forschungsergebnisse zukünftig eine zumindest doppelt so lange Lebensdauer haben und Ausfälle und Schäden daher deutlich reduzieren.
Betrachtung des Gesamtsystems
„Bei einem Projekt wie diesem ist es für uns wichtig, nicht nur die Einzelkomponente zu betrachten, sondern das gesamte System - von der Belastung durch die Fahrzeuge bis zur Kraftübertragung in den Untergrund“, sagt Ferdinand Pospischil vom Institut für Eisenbahn-Infrastrukturdesign der TU Graz. „Mit dem Research Cluster Railway Systems haben wir an der TU Graz Expert*innen aus allen relevanten Bereichen vereint. So konnten wir einen Isolierstoß-Prototyp entwickeln, der bei Tests wesentlich länger durchhielt und auch die anderen Bahnkomponenten nicht negativ beeinflusste.“ (....)

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Quelle: Technische Universität Graz (TU Graz)

Stichwörter: Technische Universität Graz (TU Graz), Störungen im Bahnnetz, Isolierstoßsysteme, Bahnbetrieb, Weiterentwicklung, Lebensdauer, Wartungs- und Reparaturaufwand reduzieren, Isolierstöße, Unterteilung, Schienennetz, elektrisch voneinander getrennte Abschnitte

Kategorie(n): Forschung & Transfer