Pressemitteilung: Erste Reaktion der ETF auf das IMO-Klimaabkommen: Was Netto-Null für die Seefahrt und Häfen bedeutet
Im April 2025 verabschiedete die IMO einen globalen CO₂-Preismechanismus für die Schifffahrt. Dieser tritt 2028 in Kraft und sieht eine Abgabe von 100 US-Dollar pro Tonne auf CO₂-Emissionen über den Zielwerten vor. Mit dem Ziel, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, unterstreicht das Abkommen auch die entscheidende Rolle der Seeleute. Die EU hat bereits ein fortschrittlicheres System eingeführt: Der Seeverkehr ist seit Januar 2024 in das EU-Emissionshandelssystem (ETS) einbezogen, die vollständige Abdeckung erfolgt bis 2026. Parallel dazu zielt die FuelEU-Schiffsverkehrsverordnung – wirksam ab 2025 – auf eine 80-prozentige Reduzierung der Treibhausgasintensität von Schiffskraftstoffen bis 2050 ab. Gemeinsam mit unserer globalen Schwesterorganisation, der InternationalenTransportarbeiter-Föderation (ITF), begrüßen wir diesen ersten globalen Rahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen der Schifffahrt. Gleichzeitig fordern wir die EU auf, das Zusammenspiel des IMO-Rahmens mit dem maritimen Emissionshandelssystem und FuelEU Maritime sorgfältig zu prüfen, um doppelte oder widersprüchliche Systeme zu vermeiden und gleiche Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten. (....)
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