Pressemitteilung: EU-US-Handelsabkommen könnte Wettbewerb auf dem europäischen Polymermarkt verschärfen
Mit dem neuen Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA verändern sich die Rahmenbedingungen für den europäischen Polymermarkt grundlegend. Der Wegfall der EU-Importzölle auf US-Kunststoffe könnte den Wettbewerb deutlich verschärfen und den Preisdruck auf europäische Hersteller weiter erhöhen – mit weitreichenden Folgen für die gesamte Kunststoff-Wertschöpfungskette. Mit dem Inkrafttreten des neuen Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union und den USA zum 1. Juli könnten sich die Wettbewerbsbedingungen auf dem europäischen Polymermarkt spürbar verändern. Die Vereinbarung sieht vor, dass die EU sämtliche Zölle auf Industrieprodukte aus den Vereinigten Staaten abschafft. Davon profitieren auch Kunststoffe und Kautschuk, die unter die HS-Kapitel 39 und 40 fallen. Für europäische Kunststoffverarbeiter eröffnet sich damit der Zugang zu zusätzlichen und preislich attraktiven Polymermengen aus den USA. Vor allem US-Polyethylen, das bereits heute im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig ist, dürfte nach dem Wegfall des bisherigen EU-Importzolls von 6,5 % an Attraktivität gewinnen. Marktteilnehmer rechnen daher mit zunehmendem Wettbewerbsdruck auf die europäischen Produzenten. (....)
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