Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat auf ihrer Bundesvorstandssitzung eine Resolution für einen weiteren ÖPNV-Rettungsschirm verabschiedet. Dazu Martin Burkert, stellvertretender Vorsitzender der EVG: Für den ÖPNV‐Rettungsschirm hat der Bund im letzten Jahr 2,5 Milliarden Euro bereitgestellt und diese Gelder schnell an die Länder ausgezahlt, die ihrerseits 2,5 Milliarden beisteuern wollen und die konkreten Ausgleichszahlungen an die Verkehrsunternehmen in ihren Bundesländern vornehmen. Die Corona‐Verluste belaufen sich für das Jahr 2020 auf rund 3,5 Milliarden Euro, sodass derzeit noch Mittel vorhanden sind, die voraussichtlich für das erste Quartal dieses Jahres ausreichen werden.