Berlin: (hib/HAU) Unterschiedliche Bewertungen hinsichtlich der Eignung synthetischer Kraftstoffe (E-Fuels) als alternative Antriebsstoffe der Zukunft offenbarten die zu einem öffentlichen Fachgespräch des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung am Mittwochabend geladenen Sachverständigen. Während Jekaterina Boening von der Organisation Transport & Environment die Ansicht vertrat, dass E-Fuels im Straßenverkehr keine Zukunft hätten, sagte Christopher Hebling vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, es brauche alle Lösungen, die technisch möglich seien. In E-Fuels müsse nicht zuletzt deswegen stärker investiert werden, weil es weit über eine Milliarde Verbrennungsfahrzeuge weltweit gebe, die nachhaltig auch mit auf Wasserstoff basierten E-Fuels betrieben werden könnten, sagte er.