Pressemitteilung Nr. 054 vom 10. Februar 2023 • Wert der aus Russland importierten Waren um 6,5 % gestiegen, Menge um 41,5 % gesunken. • Importüberschuss im Handel mit Russland im Jahr 2022 infolge von Sanktionen bei gleichzeitig hohen Energiepreisen auf neuem Höchstwert. • Deutschland exportiert Maschinen und Kraftfahrzeuge für 1,3 Milliarden Euro in die Ukraine. • Außenhandel mit GUS-Staaten steigt infolge des Kriegs in der Ukraine stark: Erdöl und Erdgas machen über 80 % der Importe von dort aus. • Kraftfahrzeugexporte in die GUS-Staaten gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht. WIESBADEN – Der russische Angriff auf die Ukraine und die gegen Russland getroffenen Sanktionen haben sich im Jahr 2022 deutlich auf den deutschen Außenhandel ausgewirkt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sanken die deutschen Warenexporte nach Russland gegenüber 2021 um 45,2 % auf In der Rangfolge der wichtigsten Abnehmerstaaten deutscher Exporte fiel Russland im Vorjahresvergleich von Rang 15 auf Rang 23. Bis in die zweite Jahreshälfte war Russland noch ein wichtiger Energielieferant für Deutschland. Aufgrund der infolge des Kriegs in der Ukraine stark gestiegenen Preise für die Einfuhr von Energie stiegen die deutschen Importe aus Russland im Jahr 2022 wertmäßig noch um 6,5 % auf 35,3 Milliarden Euro. Die aus Russland importierte Warenmenge ging allerdings um 41,5 % zurück. In der Rangfolge der wichtigsten Warenlieferanten fiel Russland dadurch von Rang 12 auf Rang 14. Ausgebliebene Energieimporte aus Russland wurden zum Teil durch Lieferungen aus anderen osteuropäischen Staaten ausgeglichen, insbesondere aus Kasachstan. (....)
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Schlagwörter: Statistisches Bundesamt (Destatis), Exporte, Russland, 2022, 45,2% niedriger als im Vorjahr 2021, 14,6 Milliarden Euro.
Kategorie(n): Märkte & Konjunktur