Pressemitteilung: Exportüberraschung hebt Wachstumsaussichten – Erholung der deutschen Wirtschaft bleibt aber fragil
DIW Berlin setzt Konjunkturprognose nach oben – Deutsche Wirtschaft entwickelt sich besser als im Sommer erwartet, vor allem dank zuletzt starker Exporte – Voraussichtlich mehr als ein Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr – Hohe Gaspreise, Niedrigwasser und strukturelle Schwächen bremsen im zweiten Halbjahr aber wieder Die deutsche Wirtschaft hat sich im laufenden Jahr widerstandsfähiger gezeigt als noch im Frühsommer erwartet. Nach einer starken ersten Jahreshälfte dürfte die deutsche Wirtschaft 2026 um 1,2 Prozent wachsen. Für 2027 rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in seiner Herbst-Konjunkturprognose mit einem Zuwachs von 1,0 Prozent, für 2028 mit 0,7 Prozent. Ausschlaggebend für die Aufwärtsrevision waren vor allem der im Frühsommer unerwartet kräftige Außenhandel und dass der Energiepreisschock infolge des Iran-Kriegs geringer ausfiel als zunächst befürchtet. Dennoch bleiben die Aussichten gedämpft. Hohe Gaspreise, strukturelle Probleme der Industrie und die schwache private Binnennachfrage bremsen die Konjunktur. Wichtigster Wachstumstreiber bleiben die Investitionen des Staates, vor allem in Form des Sondervermögens für Klimaschutz und Infrastruktur und der Verteidigungsausgaben. (....)
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