Pressemitteilung: Fahrzeugseitige Überwachung des Gleisumfelds
Entwicklung und Evaluierung eines skalierbaren sensorbasierten Systems für Praxis und Forschung Beschreibung Allein im deutschen Eisenbahnnetz gibt es jährlich etwa 10.000 Meldungen über Personen im Gleisbereich, die den Bahnbetrieb gefährden oder in seinen Abläufen beeinträchtigen. Aktuell erfolgen diese Meldungen zumeist durch fernmündliche Beschreibung des Tf, was eine objektive Bewertung der realen Situation erschwert und u. U. zu restriktiveren Entscheidungen führt, als für die Gewährleistung der Sicherheit des Eisenbahnbetriebs notwendig wären. Das nun gestartete Projekt sieht vor, ein sensorbasiertes System zu entwickeln, das in der Lage ist, mit der integrierten Kamera das Gleisumfeld zu überwachen. Kritische Situationen werden in Echtzeit erfasst und analysiert, um schnellere und präzisere Entscheidungen zu ermöglichen. Auf diese Weise soll ein entscheidender Beitrag zur Sicherheit und Betriebsqualität im Bahnverkehr geleistet werden. Ziele • Erhöhung der Betriebsqualität: Durch die Entwicklung eines sensorbasierten Systems sollen die Informationen zu Personen und Objekten am oder im Gleisbereich verbessert werden. Dies ermöglicht eine genauere und schnellere Aufklärung der Situationen, die zu Meldungen über Personen im Gleis führen. Das System soll praxistauglich und skalierbar sein, um objektive und situativ optimierte Entscheidungen zu treffen und die Sicherheit sowie die Betriebsqualität im Schienenverkehr zu gewährleisten. (....)
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Quelle: Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung DZSF
Stichwörter: Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung DZSF, Sicherheit, kritische Infrastruktur, Entwicklung, Evaluierung, Überwachung des Gleisumfelds, 10.000 Meldungen über Personen im Gleisbereich, Gefährdung des Bahnbetriebs, Abläufen beeinträchtigen, fernmündliche Beschreibung, sensorbasiertes System, Kamera, Kritische Situationen, Echtzeit, Betriebsqualität im Bahnverkehr