Pressemitteilung: Fahrzeugsensorik neu nutzen - Kostengünstige Lösung zur Überwachung maroder Infrastruktur

Der Teileinsturz der Dresdner Carolabrücke im September 2024 war ein Weckruf für die deutsche Infrastrukturpolitik. Aktuell gelten mindestens 8.000 Autobahnbrücken und rund 18.000 Schienenkilometer in Deutschland als baufällig, der Sanierungsbedarf wird auf bis zu 100 Milliarden Euro geschätzt. Ein konstantes Monitoring der Infrastruktur ist teuer und wurde daher vernachlässigt. Der Institutsteil Entwicklung Adaptiver Systeme vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS verfolgt eine effiziente und kostengünstige Lösung: Die Nutzung robuster Radarsensorik aus dem Automobilbereich für die Überwachung von Brücken, Schienen sowie anderen Bauwerken.
Die verhältnismäßig kostengünstige Radarsensorik für autonome Fahrzeuge kann mit entsprechenden Anpassungen auch für infrastrukturelles Monitoring genutzt werden. (....)

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Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.

Stichwörter: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., neue Nutzung der Fahrzeugsensorik, Nutzung robuster Radarsensorik aus dem Automobilbereich, Überwachung maroder Infrastruktur, Brücken, Schienen, andere Bauwerke, kostengünstige Lösung

Kategorie(n): Forschung & Transfer