Pressemitteilung: Fahrzeugsicherheitssysteme in Pkw – 2023
In Pkw integrierte Sicherheitssysteme tragen wesentlich zur Vermeidung von Verkehrsunfällen und zur Minderung der Unfallfolgen bei. Der Status der Marktdurchdringung von Fahrzeugsicherheitssystemen in privat genutzten Pkw wird seit 2013 im zweijährlichen Turnus durch die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) ermittelt. Die Ergebnisse der 2023 durchgeführten Erhebung bestätigen eine positive Entwicklung. In den einzelnen Fahrzeugsegmenten ist die Ausstattung mit Fahrerassistenzsystemen jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt. Aufgabenstellung Aktive und passive sowie intelligente, kooperative Fahrzeugsicherheitssysteme tragen dazu bei, Verkehrsunfälle zu vermeiden oder Unfallfolgen abzumildern. Die als Fahrerassistenzsysteme bekannten Fahrzeugausstattungen sind schon lange verfügbar, werden aber oft nur optional angeboten. Zum sechsten Mal seit 2013 initiierte die BASt 2023 eine Erhebung zur Marktdurchdringung bei privat genutzten Pkw. Federführend waren das Infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft, Bonn, sowie das Institut für Kraftfahrzeuge an der RWTH Aachen (ika). Das Ziel war, valide Angaben zur aktuellen als auch zur langfristigen Marktdurchdringung zu erlangen. Untersuchungsmethode Als Grundlage der Untersuchung diente eine Befragung von insgesamt 5.624 privaten Haushalten zur Ausstattung eines ihnen zur Verfügung stehenden Pkw. Erstmals wurde neben einer telefonischen Kontaktierung auch eine Online-Befragung ermöglicht. Bei den ausgewählten 62 Fahrzeugsicherheitssystemen ging es ausschließlich um Systeme zur Erhöhung der Sicherheit des Fahrzeugs, der Passagiere und von schwächeren Verkehrsteilnehmenden. Differenziert wurde in 6 Funktionsbereiche: Angaben zu passiven Systemen zum Schutz von Passagieren und nicht motorisierten Verkehrsteilnehmenden wurden ebenso erhoben wie der Ausstattungsgrad mit der elektronischen Fahrdynamikregelung ESP und zur Geschwindigkeitsregelung. Spurhalte- und Spurwechselsysteme sowie automatische Bremssysteme wurden ebenfalls thematisiert. Von Interesse war auch die Entwicklung im Bereich der Fahrzeugbeleuchtung. Reine Unterhaltungssysteme und Funktionen zur Steigerung der Energieeffizienz wurden nicht abgefragt. (....)
Der vollständige Inhalt dieser Pressemitteilung wird auf unserer Seite nicht angezeigt. Zum Lesen der Mitteilung klicken Sie bitte auf den folgenden Link: