Pressemitteilung: Forsa-Studie zu Investitionen: Mehr als die Hälfte der produzierenden Industrie plant vorerst keinen Aufbau neuer Produktion in Deutschland / Jedes dritte Unternehmen ab 100 Millionen Euro Umsatz verlagert oder baut ab

Die produzierende Industrie investiert weiterhin am Standort Deutschland: 61 Prozent der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa befragten Unternehmen haben in den letzten 18 Monaten bestehende Produktionskapazitäten erweitert oder planen dies konkret binnen eines Jahres. Einen Neuaufbau von Produktion hat jedoch mehr als die Hälfte (55 Prozent) in dieser Frist nicht geplant. Jeweils nahezu jedes dritte Unternehmen ab 100 Millionen Euro Umsatz hat Kapazitäten am Standort reduziert, Standorte geschlossen oder Produktionsschritte in andere Länder verlagert beziehungsweise dies beschlossen. Das ist das Ergebnis der Untersuchung ‚German Economic Pulse 2026‘, durchgeführt von Forsa im Auftrag der Unternehmensberatung FTI-Andersch.
• Ergebnisse können als repräsentativ für Unternehmen der Branchen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau sowie Energieintensive Industrie (Chemie, Papier, Keramik und Metall) ab 10 Mio. Euro Jahresumsatz angesehen werden
• 37 Prozent der kleineren Unternehmen unter 50 Millionen Euro Umsatz erwarten bis Mitte 2027 mehr Beschäftigte in Deutschland, 34 Prozent der größeren einen Abbau
• 42 Prozent der größeren Unternehmen restrukturieren oder planen dies, bei kleineren Unternehmen sind es neun Prozent (....)

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Quelle: FTI-Andersch AG

Stichwörter: FTI-Andersch AG, Forsa-Studie, Produktionskapazitäten, Industrieinvestitionen, Standortverlagerung, Produktionsabbau, Lieferkettenregionalisierung, Energieeffizienz, Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Robotik, Personalabbau, Restrukturierungsprogramme

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur