Pressemitteilung: Forschen gegen den Phantomstau: Wenn ein Fahrzeug ausreicht, den Verkehr zu beruhigen
Warum entsteht auf einer Autobahn plötzlich ein Stau, obwohl es weder einen Unfall noch eine Baustelle gibt? Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dr. Benjamin Seibold von der Temple University in Philadelphia bei uns am Fraunhofer ITWM. Als Gastforscher arbeitet er gemeinsam mit einem Team des Bereichs »Mathematik für Fahrzeuge, Systeme und Anlagen« an Studien im Fahrsimulator RODOS®. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Assistenzsysteme und automatisierte Fahrzeuge, aber auch Fahrer:innen selbst, den Verkehrsfluss stabilisieren und sogenannte Phantomstaus vermeiden können. Frühere Analysen haben bereits gezeigt: Unter bestimmten Bedingungen kann sogar ein einziges intelligent gesteuertes Fahrzeug ausreichen, um Stauwellen zu dämpfen und den Verkehrsfluss für viele andere Fahrzeuge zu verbessern. Nun untersucht die Gruppe, wie menschliches Fahrverhalten, Fahrzeugautomatisierung und Verkehrsfluss zusammenwirken. Dadurch verbinden sie mathematische Modelle, Computersimulation, reale Verkehrsexperimente und Simulatorstudien mit einer Frage, die uns fast jeden Tag betrifft: Wie kommen wir flüssiger, sicherer und nachhaltiger ans Ziel? Wir haben Prof. Dr. Benjamin Seibold zu diesem Thema interviewt: (....)
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