Pressemitteilung: Forschungsprojekt SOLVE entwickelt künftig neue Ansätze für kreislauffähige Wertschöpfungsnetzwerke - Wirtschaften im Kreislauf
Rohstoffknappheit, steigende regulatorische Anforderungen und komplexe Lieferketten erhöhen den Druck auf Unternehmen Materialien und Produkte länger im Wirtschaftskreislauf zu halten. Das Fraunhofer IAO, das Fraunhofer IBP, das IAT der Universität Stuttgart sowie Partner aus Industrie und Forschung entwickeln mit »SOLVE« Methoden und digitale Werkzeuge, mit denen Unternehmen künftig kreislauffähige Wertschöpfungsnetzwerke systematisch planen, bewerten und steuern können. Viele Materialien und Komponenten gelten grundsätzlich als kreislauffähig. In der Praxis werden jedoch bislang nur wenige dieser Potenziale tatsächlich genutzt. Doch der Druck steigt: Durch neue regulatorische Anforderungen, Knappheit von Rohstoffen und schließlich den wachsenden Erwartungen von Kundinnen und Kunden an transparenten und nachhaltigen Produkten, stehen Unternehmen vor der Aufgabe ihre Produkte und Prozesse anzupassen. Das Projekt »SOLVE« des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP, des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart sowie weiteren Partnern aus Industrie und Forschung in Deutschland, Österreich, Schweden und Südkorea arbeitet hierfür an einem praxistauglichen Ansatz. Mit diesem können Unternehmen zukünftig die ökologische Wirkung, die technische Machbarkeit und die wirtschaftliche Tragfähigkeit kreislauforientierter Strategien bewerten. (....)
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