Pressemitteilung: Forschungsprojekt „Wasserstoffschiene Heidekrautbahn“

Deutschlandweit einzigartiges Projekt erfolgreich auf die Schiene gebracht
Noch vor wenigen Jahren war es unvorstellbar, dass auf der Heidekrautbahn einmal etwas anderes als die typischen Talent-Dieseltriebwagen unterwegs sein würden. Doch im Dezember 2024 fuhr tatsächlich der erste nagelneue Zug vom Typ Mireo Plus H, der seine Energie für den Elektro-Antrieb aus einer Wasserstoff-Brennstoffzelle bezieht, auf der Traditionsstrecke. Die Umstellung der Regionalbahn RB27 auf Wasserstoffzüge ist Teil eines größeren Projektes, das mit einer Vielzahl an Partnern umgesetzt wird.
Kern des vom Bund und den Ländern Berlin und Brandenburg geförderten und wissenschaftlich begleiteten Pilot-Verbundprojektes ist der Aufbau einer regionalen, nachhaltigen Wasserstoffinfrastruktur – und damit die Umsetzung der gesamten Wertschöpfungskette: von der Produktion des grünen Wasserstoffs mit Hilfe von lokal erzeugtem Strom aus Wind- und Sonnenenergie bis zu dessen Verbrauch durch regional agierende Unternehmen, wie beispielsweise der Niederbarnimer Eisenbahn mit der Heidekrautbahn. Für die Projektkoordination sowie den Bau der Tankstelle sind die Kreiswerke Barnim verantwortlich. Das Wasserstoffwerk wird von Enertrag unweit der Bahnstrecke gebaut. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. (....)

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Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin (BE)

Stichwörter: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin (BE), Forschungsprojekt, Wasserstoffschiene Heidekrautbahn, Dieseltriebwagen, Typ Mireo Plus H, Elektro-Antrieb, Wasserstoff-Brennstoffzelle, Regionalbahn RB27, Wasserstoffzüge, Wertschöpfungskette, grüner Wasserstoff, Niederbarnimer Eisenbahn

Kategorie(n): Forschung & Transfer