Pressemitteilung: Führerscheinreform unter Sachverständigen umstritten

Berlin: (hib/HAU) Die von der Bundesregierung geplante Führerscheinreform wird von Sachverständigen unterschiedlich bewertet. Bei einer öffentlichen Anhörung des Verkehrsausschusses am Montag stieß der Gesetzentwurf „zur Änderung des Fahrlehrergesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Gesetze“ (21/7404(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) unter anderem beim ADAC und beim Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung auf Zustimmung. Skeptisch zeigten sich indes Vertreterinnen und Vertreter aus der Fahrschulbranche, die vor Gefahren für die Verkehrssicherheit warnten.
Die geplante Reform der Fahrschulausbildung verfolgt unter anderem das Ziel, die Kosten für den Führerscheinerwerb zu reduzieren. Darüber hinaus sollen insbesondere Verwaltungsverfahren in dem zum 1. Januar 2018 reformierten Fahrlehrerrecht verbessert und Bürokratie abgebaut werden. Laut Gesetzentwurf soll künftig die Präsenzpflicht für den Theorieunterricht wegfallen. Zukünftig soll es möglich sein, sich das Wissen auch vollständig digital - etwa per App - anzueignen. Außerdem soll das komplexe Bewertungssystem bei der Theorieprüfung vereinfacht und der Umfang des Fragenkatalogs reduziert werden. (....)

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Quelle: Deutscher Bundestag

Stichwörter: Deutscher Bundestag, Führerscheinreform, Gesetzentwurf „zur Änderung des Fahrlehrergesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Gesetze“, unter Sachverständigen umstritten, öffentliche Anhörung des Verkehrsausschusses, Zustimmung von ADAC und Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung, Skepsis aus der Fahrschulbranche

Kategorie(n): Geschäftsmodelle & Strategien, Mobilität & Verkehr