Pressemitteilung: Fünf Ziele für den Bundesverkehrsminister
Allianz pro Schiene fordert von Steffen Bilger, nun die langfristigen Baustellen im Schienennetz anzugehen Berlin, 19.08.2026. In seinen ersten drei Wochen im Amt wurde Bundesverkehrsminister Steffen Bilger bereits mit einer Menge Herausforderungen konfrontiert, zuletzt insbesondere aufgrund des Niedrigwassers. Neben den akuten verkehrspolitischen Baustellen müssen aus Sicht der Allianz pro Schiene nun aber die Weichen für langfristige Veränderungen in der Verkehrspolitik gestellt werden. Das gemeinnützige Verkehrsbündnis sieht fünf zentrale To-dos für den Bundesverkehrsminister: 1. Schieneninfrastruktur effizienter bauen Der Bundesverkehrsminister muss sich für eine planbare und verlässliche Finanzierung der Schieneninfrastruktur einsetzen, um das Bauen effizienter zu machen. Das bedeutet: Die jährliche Zitterpartie um Mittel aus dem Bundeshaushalt muss aufhören. Auch das Sondervermögen mit seiner begrenzten Laufzeit kann nur eine Übergangslösung sein – es hilft ohnehin nur dann, wenn Mittel tatsächlich zusätzlich hinzukommen und nicht in gleichem Umfang im Haushalt gekürzt werden. Dirk Flege: „Wir brauchen endlich einen Infraplan nach österreichischem Vorbild: Darin werden ganz klar Projekte und Kosten für die nächsten Jahre festgelegt, und an diesem Plan wird jedes Jahr weitergeschrieben – er hat kein Verfallsdatum. Das bringt Planungssicherheit für die Bauindustrie, sie kann verlässlich mit Menschen und Maschinen planen, und dadurch sinken die Kosten für große Baustellen wie Korridorsanierungen. (....)
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