Pressemitteilung: Gefährliche Konfliktsituationen an Salzburger Kreuzung präzise erkennen
Salzburg Research erprobt in der Stadt Salzburg an der Kreuzung Guggenmoosstraße und Ignaz-Harrer-Straße, wie Radfahrende, zu Fuß Gehende und E-Scooter-Fahrende mithilfe kooperativer Verkehrstechnologien vor drohenden Konflikten gewarnt werden können. Dafür erfasst Sensorik die Bewegungen der Verkehrsteilnehmenden an der Kreuzung. Im Mittelpunkt steht die Forschungsfrage, wie kritische Situationen zuverlässig erkannt und verletzliche Verkehrsteilnehmende rechtzeitig gewarnt werden können. Gleichzeitiges Grün und eingeschränkte Sicht Die ausgewählte Kreuzung ist aus Forschungssicht besonders relevant. Fahrzeuge, die von der Guggenmoosstraße links abbiegen, kreuzen die Radfahrerüberfahrt und den Schutzweg über die Ignaz-Harrer-Straße. Die abbiegenden Fahrzeuge sowie Radfahrende, E-Scooter-Fahrende und zu Fuß Gehende haben dabei gleichzeitig Grün. Zusätzlich sind die Sichtbeziehungen teilweise eingeschränkt. Radfahrende, die vom Radweg entlang der Glan auf die Kreuzung zufahren, werden für andere Verkehrsteilnehmende erst spät sichtbar. Auch Radfahrende selbst können den querenden Gehweg und die Radfahrerüberfahrt erst spät vollständig einsehen. Nun werden potenziell kritische Begegnungen zwischen Kraftfahrzeugen und ungeschützten Verkehrsteilnehmenden unter realen Bedingungen systematisch untersucht. (....)
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