Der Verein zur Dekarbonisierung der Industrie (VzDI) hat sich zum Ziel gesetzt, schnell umsetzbare und ganzheitliche Ansätze für die CO2-Reduktion im industriellen Umfeld zu entwickeln. Im Zentrum stehen industrielle Hochtemperaturanwendungen. Dabei werden auch Ideen eines globalen Ansatzes mit insgesamt negativen CO2-Emissionen verfolgt. Empa-Forscher Christian Bach vertritt die Empa als Gründungsmitglied im Verein. Gemeinsam mit Andreas Bittig, dem Projektleiter des VzDI, gibt er Einblick in die visionären Ideen und deren konkrete Umsetzung. Mit welchen Massnahmen will der VzDI eine CO2-Reduktion im Industrieumfeld erreichen? Andreas Bittig: Während für die Raumwärme und die Mobilität viele Projekte und Arbeiten laufen, fristet die Dekarbonisierung industrieller Hochtemperaturprozesse, die oftmals auf Erdgas beruhen, noch ein Nischendasein. Der VzDI beabsichtigt, mit der Methan-Pyrolyse eine für solche Anwendungen interessante neue Technologie einzusetzen und weiterzuentwickeln. Das Spannende daran: Diese Technologie erlaubt die Dekarbonisierung von fossilem Erdgas, was eine rasche CO2-Reduktion ermöglicht, und sie führt sogar zu negativen Emissionen, wenn man erneuerbares Methan verwendet. (....)
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Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt