Pressemitteilung: Gemeinsame Erklärung zum Projekt „Feste Fehmarnbeltquerung“

Heute haben sich Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und sein dänischer Amtskollege Thomas Danielsen in einer gemeinsamen Videokonferenz über den Stand der Bauarbeiten zur Festen Fehmarnbeltquerung und zur deutschen Schienenhinterlandanbindung ausgetauscht.
Im Juli 2025 hatte die DB InfraGO AG mitgeteilt, dass sich die Umsetzung der Hinterlandanbindung für die feste Fehmarnbeltquerung über 2029 hinaus verzögern wird. Als Gründe für eine Anpassung des Zeitplans werden vor allem Schwierigkeiten beim Abschluss der Planungen und der Baurechtserlangung angeführt. Die eingeleiteten Beschleunigungsmaßnahmen können dies nach aktueller Einschätzung nicht mehr in vollem Umfang kompensieren.
Im September 2025 gab auch die Sund & Bælt Holding A/S bekannt, dass sich die Fertigstellung des Spezialschiffs zum Absenken der Tunnelelemente so sehr verzögert hat, dass das Ziel, den Fehmarnbelt-Tunnel im Jahr 2029 zu eröffnen, gefährdet ist. Der Absenkungsvorgang hat sich um 18 Monate verzögert, und es bleibt ungewiss, wie viel der verlorenen Zeit in den kommenden Jahren aufgeholt werden kann.
Da die zu klärenden Fragen komplex sind und verschiedene Ursachen haben, sollen nun neue Zeitpläne für die Inbetriebnahme durch die Projektbeteiligten auf beiden Seiten erstellt und konsolidiert werden. (....)

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Quelle: Bundesministerium für Verkehr (BMV)

Stichwörter: Bundesministerium für Verkehr (BMV), Feste Fehmarnbeltquerung, Thomas Danielsen, Bauarbeiten, deutsche Schienenhinterlandanbindung, DB InfraGO AG, Verzögerung nis 2029

Kategorie(n): Logistische Infrastruktur