Pressemitteilung: Gemeinschaftsdiagnose 1/2024 / Gegenwind aus In- und Ausland: Institute revidieren Prognose deutlich nach unten

Die Wirtschaft in Deutschland ist aus Sicht der fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute angeschlagen. In ihrem Frühjahrsgutachten revidieren sie ihre Prognose für das laufende Jahr deutlich nach unten und erwarten nun nur noch einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent. Im Herbstgutachten standen noch 1,3 Prozent in Aussicht. Für das kommende Jahr belassen sie die Prognose mit plus 1,4 Prozent nahezu unverändert (bislang 1,5 Prozent). Die Wirtschaftsleistung fällt dann aber infolge der verzögerten Erholung um über 30 Mrd. Euro niedriger aus. Laut Gutachten geht eine bis zuletzt zähe konjunkturelle Schwächephase mit schwindenden Wachstumskräften einher. In der lahmenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überlagern sich konjunkturelle und strukturelle Faktoren. Zwar dürfte ab dem Frühjahr eine Erholung einsetzen, die Dynamik wird aber insgesamt nicht allzu groß ausfallen. / (....)

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Quelle: Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel)

Schlagwörter: Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel), Gemeinschaftsdiagnose, Wirtschaft in Deutschland angeschlagen, Prognose für das laufende Jahr: Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent., Herbstgutachten aus 2023: 1,3 Prozent, verzögerte Erholung, -30 Mrd. Euro, konjunkturelle Schwächephase, lahmende gesamtwirtschaftliche Entwicklung, konjunkturelle und strukturelle Faktoren, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin, ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo), Wien, Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel), Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle e.V. (IWH), RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V., Essen in Kooperation mit Institut für Höhere Studien Wien

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur

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