Pressemitteilung: Gläserne Brücken

Viele Brücken in Deutschland sind in einem kritischen Alter. Würde man Schäden rechtzeitig erkennen, könnte man die Nutzungsdauer sicher optimieren und Neubauten rechtzeitig planen, bevor die Brücke gesperrt werden muss.
Äußerlich unversehrt, stürzte die Carolabrücke in Dresden 2024 plötzlich ein. Wie konnte das passieren? „Wenn man genauer hinschaut, bricht keine Brücke ohne Vorwarnung ein“, sagt Dr. Mark Alexander Ahrens vom Lehrstuhl Massivbau der Ruhr-Universität Bochum. „Es gibt vorher immer Symptome.“ Man muss sie nur rechtzeitig bemerken. Dafür haben die Forschenden Methoden entwickelt: Ultraschallmessungen helfen, kleinste Veränderungen zu detektieren. Glasfasersensoren erfassen Dehnungen an der Oberfläche, die man mit bloßem Auge nicht wahrnehmen kann. Darüber berichtet Rubin, das Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität, in seiner aktuellen Ausgabe mit dem Schwerpunkt „Brücken“. (....)

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Quelle: Ruhr-Universität Bochum

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Kategorie(n): Forschung & Transfer