Pressemitteilung: Gleichstellung von Plug-in-Hybriden und Elektroautos
Berlin, 3.6.2026: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt eine neue Studie der Organisation The International Council on Clean Transportation (ICCT), die belegt, dass der Spritverbrauch und damit die CO2-Emissionen von Plug-in-Hybriden die offiziellen Angaben in der Praxis um ein Vielfaches übersteigen. Laut Studie verbrauchen Plug-in-Hybride auf der Straße etwa vier bis fünf Mal so viel Kraftstoff, wie in der Werbung und im Zulassungsverfahren angegeben. Die DUH kritisiert, dass die Bundesregierung derzeit in mehreren Gesetzgebungsverfahren auf EU- und Bundesebene versucht, Plug-in-Hybride trotz verheerender Klimawirkung aufzuwerten. Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Dass Plug-in-Hybride nur auf dem Papier Klimaschutz bedeuten, ist seit Jahren bekannt und wird durch die neue Studie von ICCT bestätigt. Wie schon beim Dieselgate nutzt die Automobilindustrie regulatorische Schlupflöcher systematisch aus. Anstatt diese Lücken zu schließen, setzt sich die Bundesregierung auf EU-Ebene für die Rückabwicklung des Verbrenner-Ausstiegs zugunsten von Plug-in-Hybriden ein und fordert ein Aussetzen der überfälligen Korrektur ihrer Verbrauchsangaben. (....)
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Stichwörter: Deutsche Umwelthilfe e.V., Plug-in-Hybride, neue Studie der Organisation The International Council on Clean Transportation (ICCT), belegt, dass Spritverbrauch und CO2-Emissionen, offizielle Angaben in der Praxis um ein Vielfaches übersteigen, Kritik an der Aufwertung von Plug-in-Hybriden