Pressemitteilung: Hamburger Konsortium startet wegweisendes Forschungsprojekt zur Integration autonomer Systeme im Hafen
Mit dem offiziellen Kick-off des Forschungsprojekts iPORTUS setzt die Hamburg Port Authority (HPA) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) sowie der Kongsberg Maritime Germany GmbH einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur Digitalisierung und Automatisierung des Hafenbetriebs. Ziel des Projekts ist die sichere Integration teilautonomer bzw. fernüberwachter, emissionsarmer Wasserfahrzeuge (Autonomous Surface Vessels, ASVs) in komplexe Hafenumgebungen. iPORTUS wird im Rahmen der IHATEC II-Förderrichtlinie mit ca. 1,7 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Gewährleistung der nautischen Sicherheit und der Cybersicherheit, die Entwicklung eines hohen Autonomiegrades der eingesetzten Systeme sowie die Integration in einen Leitstand (Remote Operation Center, ROC). Zudem sollen regulatorische Grundlagen für Genehmigungsprozesse und wirtschaftliche Entscheidungen geschaffen werden, um den zukünftigen Regelbetrieb autonomer Wasserfahrzeuge in deutschen Häfen zu ermöglichen. Als assoziierte Partner unterstützen das Projekt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), die Freie und Hansestadt Bremen, vertreten durch bremenports und Niedersachsen Ports, sowie die HafenCity Universität Hamburg (HCU). Ein erstes wichtiges Etappenziel ist bereits gesetzt: Am 26. Januar 2026 findet das erste Konsortial- und Arbeitstreffen am Fraunhofer CML statt, bei dem die Projektpartner zentrale technische und organisatorische Weichenstellungen für die kommenden Monate erarbeiten werden. (....)
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