Pressemitteilung: Handel in geopolitisch unsicheren Zeiten: Verbindungsländer als Chance
Geopolitische Spannungen erschweren den globalen Handel. Deutschland ist stark abhängig vom Welthandel, eine globale Fragmentierung würde die deutsche Volkswirtschaft hart treffen. Unternehmen aus Deutschland und Europa setzen in ihren Handelsbeziehungen daher zunehmend auf politisch und wirtschaftlich gleichgesinnte Länder. Dies verstärkt jedoch den Trend hin zur geoökonomischen Fragmentierung. Sogenannte Verbindungsländer setzen sich über Differenzen geopolitischer und ideologischer Lager hinweg. Sie könnten so der Polarisierung, insbesondere zwischen den USA und China, entgegenwirken. Doch wie lassen sich für Deutschland und Europa relevante Verbindungsländer identifizieren? Und welche Chancen und Risiken bieten engere Handelsbeziehungen mit diesen Ländern, um die außenwirtschaftliche Resilienz in geopolitisch unsicheren Zeiten zu stärken? Diesen Fragen ist Eva Willer, Beraterin im Bereich Volkswirtschaft, in ihrem Papier „Verbindungsländer als außenwirtschaftliche Brückenbauer in der geoökonomischen Zeitenwende“ für die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) nachgegangen. (....)
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Stichwörter: Prognos AG Berlin, Geopolitische Spannungen, Rolle der Verbindungsländer, Wirtschaftliche Verwundbarkeit, Chancen und Risiken des Handels, politischer Unterstützung, Schlüssel, Kooperation zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft