Pressemitteilung: Herbst der (Eisenbahn-)Reformen: GÜTERBAHNEN legen konkrete Vorschläge vor

Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz hat einen „Herbst der Reformen“ angekündigt. Ob die Verkehrspolitik inkludiert war, ist offen. Von der schon im Koalitionsvertrag versprochenen weiteren Verlagerung von Verkehren auf die Schiene sind die Einzelpläne des ab heute beratenen Bundeshaushalts 2025 weit entfernt. DIE GÜTERBAHNEN benennen fünf Stellschrauben, die auch im Herbst der klammen Kassen realisiert werden können.
1. Energiepreisreformen: Dieselprivileg abschaffen, Strom entlasten
Mit rund 20 Prozent ist der Strompreis einer der größten Kostenblöcke im Schienengüterverkehr. Klima- und energieeffizient ist der Antrieb mit Strom – doch er ist langfristig im Kostennachteil zum Diesel. Dabei gestaltet der Bund die Preisrelation mit: Hohe Kosten auf Strom und niedrige Steuern für den Diesel behindern aktuell die Verlagerung.
Ausgewählte Reformvorschläge: Stromsteuer für die Eisenbahn senken, Bahnstrom als Erfüllungsoption für die THG-Quote zulassen, keine Ausnahmen für den Straßengüterverkehr beim Übergang in den europäischen Emissionshandel (....)

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Quelle: Netzwerk Europäischer Eisenbahnen e.V.

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