22. Juli 2022 | Mobilität: Die erste bundesweite Hitzewelle des Jahres liegt hinter uns, doch bereits am Wochenende klettern die Temperaturen vieler Orten wieder über die Marke von 30 Grad. Die hohen Temperaturen können dabei den Körper belasten – und an die Nerven gehen. „Hitze kann lebensgefährlich sein“, warnt Dennis Dal Mas vom Medizinisch-Psychologischen Institut des TÜV NORD in Bielefeld. Besonders gefährdet sind Menschen mit Herzkreislauf-Erkrankungen, aber auch Säuglinge und ältere Menschen: Sie trocknen an heißen Tagen schnell aus, wenn sie zu wenig trinken. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden 2020 in Deutschland mehr als 100.000 Menschen wegen Flüssigkeitsmangel im Krankenhaus behandelt, und mehr als 3000 starben. Die Zahl hat sich seit dem Jahr 2000 verachtfacht. Bei extremer Hitze gibt es auch mehr tödliche Verkehrsunfälle. Daten von US-Verkehrsbehörden zeigen: Wenn eine Hitzewelle mindestens zwei Tage andauert, steigt die Zahl der Verkehrstoten im Mittel um rund drei Prozent und unter älteren Fahrerinnen und Fahrern sogar um acht Prozent. (....)
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Kategorie(n): Mobilität & Verkehr