Pressemitteilung: Hitzeschäden auf der Fahrbahn: Vorsicht bei Blow-ups und Co.

• Blow-up-Gefahr besteht bei anhaltender Hitze auf Betonfahrbahnen
• Bei sichtbaren Unebenheiten und Nahtstellen besonders vorsichtig fahren
• Ungesicherte und nicht ausgeschilderte Fahrbahnschäden unbedingt melden
Die erste Hitzewelle des Jahres hält an – bis zu 40 Grad sind örtlich weiterhin möglich. Die hohen Temperaturen aktuell belasten nicht nur Mensch und Tier, sondern setzen auch dem Straßenbelag zu – mit teils gravierenden Folgen für die Verkehrssicherheit. Der ACE Auto Club Europa gibt Hinweise zum richtigen Verhalten bei Hitzeschäden auf der Fahrbahn und erklärt, was bei Blow-ups, Schlaglöchern und Co. zu beachten ist.
Ob Beton oder Asphalt – Hitze schädigt Straßen
Ein Großteil der deutschen Autobahnen besteht aus Asphalt, die restlichen aus Beton. Die Materialien reagieren unterschiedlich auf Hitze, können aber beide Schäden nehmen. Insbesondere, wenn es rasch heiß wird und die Hitze über mehrere Tage anhält, wie aktuell: Asphalt kann sich durch Sonneneinstrahlung auf über 60 Grad Celsius aufheizen und dadurch seine Tragkraft verlieren – Verformungen oder Spurrinnen sind die Folge. Beton dehnt sich bei Hitze aus, ist aber kaum flexibel. Bei großer Belastung und schon ab 30 Grad Lufttemperatur können dadurch sogenannte Blow-ups entstehen: plötzliche Aufwölbungen, wodurch die Fahrbahn aufbrechen kann. (....)

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Quelle: ACE Auto Club Europa e.V.

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Kategorie(n): Logistische Infrastruktur, Mobilität & Verkehr