Pressemitteilung: Humanoide Roboter: Lieferkette als Milliardenchance für Zulieferer und größte Herausforderung für die Skalierung
Kosten pro humanoidem Roboter betragen derzeit zwischen 30.000 und 150.000 US-Dollar; für den Massenmarkt sind 50%+ Kostenreduktion erforderlich - Risiko-Investitionen haben sich zwischen 2023 und 2025 mehr als verdreifacht und liegen aktuell bei über 40 Mrd. US-Dollar pro Jahr - Bis zu 60 Prozent der Gesamtkosten entfallen auf Aktuatoren – zugleich einer der größten Engpässe und das größte Wertschöpfungspotenzial für Zulieferer Die Entwicklung humanoider Roboter hat in den vergangenen Jahren deutlich an Dynamik gewonnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von McKinsey im Vorfeld der Hannover Messe. Fortschritte in künstlicher Intelligenz, Hardwareentwicklung und steigende Investitionen beschleunigen den Weg vom Prototyp zur industriellen Anwendung: Die globalen Venture-Capital-Investitionen haben sich zwischen 2023 und 2025 auf über 40 Mrd. US-Dollar mehr als verdreifacht. Unternehmen weltweit testen bereits Anwendungen in Industrie, Logistik und Produktion. Doch ob die Technologie den Sprung in die Massenproduktion schafft, hängt zunehmend an der Lieferkette: Komplexe Hardware muss kosteneffizient und in großen Stückzahlen produzierbar werden. Für Zulieferer, die diese Herausforderung annehmen, eröffnen sich dabei erhebliche Wachstumschancen. Neue Ökosysteme entstehen – Zulieferer als Schlüssel zur Skalierung „Für Zulieferer entsteht gerade ein Milliarden-Markt — allerdings müssen sie bereit sein, in Vorleistung zu gehen, bevor verlässliche Stückzahlen vorliegen", sagt Christian Jansen, Partner im Hamburger Büro von McKinsey. Die Kosten pro Roboter betragen heute noch zwischen 30.000 und 150.000 US-Dollar, für den Massenmarkt ist eine Kostendegression von mehr als 50 Prozent notwendig. „Wer es schafft, zentrale Komponenten zu skalieren, sichert sich früh eine starke Marktposition — aber das Zeitfenster ist begrenzt." (....)
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