Pressemitteilung: HWWI-Rohstoffpreisindex nach Rückgang wieder angestiegen

Nachdem der HWWI-Rohstoffpreisindex gegen Ende des vergangenen Jahres leicht gesunken war, stieg er im Januar 2026 wieder an. Maßgeblich beeinflusst wurde diese Entwicklung durch höhere Preise bei Industrierohstoffen.
In den vergangenen drei Monaten setzte sich der zuvor beobachtete leichte Abwärtstrend beim HWWI-Rohstoffpreisindex nicht fort. Nach einem Anstieg im November um 2,1 % und einem Rückgang im Dezember um −1,8 % stieg der Index im Januar 2026 deutlich um 5,5 %. Trotz dieser Monatszunahme lag der Index Ende Januar weiterhin rund 10,5 % unter dem entsprechenden Vorjahreswert (Datenstand: 08.02.2026).
Der leichte Anstieg im November ist vor allem auf steigende Preise für Energierohstoffe zurückzuführen (+2,8 %). Im Dezember sanken die Preise für Energierohstoffe allerdings moderat (-3,3 %), verzeichneten im Januar dann wieder einen deutlichen Anstieg (6,6%). Im Vergleich zu Januar 2025 notiert der Energierohstoffindex allerdings weiterhin um rund 15 % niedriger.
Die Preise für europäisches Erdgas wiesen zum Jahresende 2025 und zu Beginn des Jahres 2026 einen wechselnden Verlauf auf. Im November 2025 gingen sie gegenüber dem Vormonat um 5,1 % zurück. Im Dezember setzte sich diese Entwicklung mit einem weiteren Rückgang um 8,6 % fort. Im Januar 2026 kam es hingegen zu einem Anstieg um 26,7 %. Im Vorjahresvergleich lagen die Preise für europäisches Erdgas im gesamten betrachteten Zeitraum unter dem jeweiligen Vorjahresniveau. (....)

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Quelle: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut gemeinnützige GmbH (HWWI)

Stichwörter: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut gemeinnützige GmbH (HWWI), Rohstoffpreisindex, Preisentwicklung, Industrierohstoffe, Energierohstoffe, Nahrungs‑ und Genussmittel, Monatsanstieg, Preisrückgang, europäisches Erdgas, Rohstoffmärkte

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur