Pressemitteilung: ifo Exporterwartungen gesunken (September 2026)

Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich im September leicht eingetrübt. Die ifo Exporterwartungen sanken auf 8,0 Punkte, nach 9,8 Punkten im August. Damit bleiben die Unternehmen jedoch mehrheitlich zuversichtlich. „Der Rückschlag ist vor allem auf die Automobilindustrie zurückzuführen“, sagt Klaus Wohlrabe. „In vielen anderen Industriebranchen stehen die Zeichen weiterhin auf Exportwachstum.“
Die Automobilindustrie musste einen deutlichen Dämpfer hinnehmen. Nach den optimistischen Erwartungen im August rechnen die Hersteller nun wieder mit sinkenden Exporten. Deutlich verbessert haben sich dagegen die Aussichten im Maschinenbau. Auch die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sowie von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen erwarten steigende Ausfuhren. In der Getränkeindustrie sind die Exporterwartungen besonders positiv. Mit rückläufigen Exporten rechnen weiterhin die Unternehmen in der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie im Papiergewerbe. (....)

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Quelle: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

Stichwörter: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V., ifo Exporterwartungen, deutsche Exportwirtschaft, Automobilindustrie, Exportwachstum, Maschinenbau, elektrische Ausrüstungen, Datenverarbeitungsgeräte, elektronische Erzeugnisse, optische Erzeugnisse, Getränkeindustrie, Metallerzeugung und -bearbeitung

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur