Pressemitteilung: ifo Exporterwartungen leicht gestiegen (Juni 2026)

Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich etwas verbessert. Die ifo Exporterwartungen stiegen im Juni auf -3,7 Punkte, nach -5,7 Punkten im Mai. „Die Exporteure sind noch skeptisch, ob die geopolitische Unsicherheit nachhaltig abnimmt,“ sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Zudem ist die internationale Konkurrenz weiterhin stark.“
Die Elektroindustrie ist optimistisch und rechnet mit einem deutlichen Anstieg ihrer Exporte. Auch die Getränkehersteller blicken zuversichtlicher auf das Auslandsgeschäft, während die Nahrungsmittelindustrie mit rückläufigen Auslandsumsätzen plant. In der Pharmabranche sowie bei den Herstellern von Glas und Keramik werden ebenfalls steigende Exporte erwartet, wenn auch in moderatem Umfang. In der Chemischen Industrie konnte der Einbruch aus dem Vormonat weitgehend ausgeglichen werden. Derzeit wird nur noch mit einem leichten Rückgang gerechnet. Schwieriger bleibt die Lage dagegen in der Automobilindustrie und der Metallbranche, die weiterhin von sinkenden Exporten ausgehen. (....)

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Quelle: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

Stichwörter: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V., ifo Exporterwartungen, Geschäftsklima, Außenhandel, Exportwirtschaft, Konjunkturindikator, Industrieproduktion, Auftragslage, Weltwirtschaft, Exportperspektiven, Unternehmensumfragen, Wirtschaftsentwicklung, Stimmungsindikator

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur