Eine Aufteilung der Weltwirtschaft in geopolitische Blöcke würde die europäischen Hersteller von pharmazeutischen Produkten, die Automobilhersteller und Zulieferer sowie den Maschinenbau besonders hart treffen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsnetzwerkes EconPol, die heute in Brüssel vorgestellt wurde. Kleine Wertschöpfungssteigerungen könnten zwar die Landwirtschaft und der Bergbau verzeichnen, die aber nur einen geringen Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung der EU ausmachen. „Eine geopolitisch motivierte Einschränkung von Handelsströmen würde der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft erheblich schaden. Vor allem der eingeschränkte Zugang zu internationalen Vorprodukten hätte deutliche Produktivitätsverluste für europäische Firmen zur Folge“, sagt Lisandra Flach, Leiterin des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, eine der Autorinnen der Studie. (....)
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Schlagwörter: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V., Geopolitische Blockbildung, pharmazeutische Industrie, Maschinenbau, Automobilbranche, Forschungsnetzwerkes EconPol, Kleine Wertschöpfungssteigerungen, Handelsströme, Wettbewerbsfähigkeit, internationale Vorprodukten, Produktivitätsverluste
Kategorie(n): Neue Publikationen