Pressemitteilung: ifo Präsident Fuest warnt vor politisch festgelegtem Mindestlohn von 15 Euro
Der Präsident des ifo Instituts Clemens Fuest spricht sich gegen eine Festlegung des Mindestlohns durch die Politik auf 15 Euro aus. „Die aktuelle Wirtschaftslage gibt eine Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro nicht her. Unsere Wirtschaftsleistung schrumpft seit zwei Jahren. Die durchschnittlichen Arbeitseinkommen steigen trotzdem, aber nicht annähernd im Umfang der geforderten Mindestlohnerhöhung“, sagt Fuest. Von 2023 auf 2025/26 werden die Tariflöhne voraussichtlich um 13% steigen. Eine Erhöhung des Mindestlohnes auf 15 Euro käme einem Anstieg um beinahe das Doppelte (25%) im selben Zeitraum gleich. Aus Sicht von Fuest sollten sich politische Parteien mit Festlegungen zu diesem Thema zurückhalten: „Es wäre wünschenswert, die Höhe des Mindestlohns wieder der Mindestlohnkommission zu überlassen und das Thema aus dem Wahlkampf herauszuhalten (....)
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Quelle: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.
Stichwörter: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V., politisch festgelegt, Mindestlohn, 15 Euro, Wirtschaftsleistung, durchschnittliches Arbeitseinkommen