Pressemitteilung: IMK Inflationsmonitor mit neuen Werten und erweitertem Datenangebot: Teuerungsraten für alle Haushaltstypen nähern sich Inflationsziel – Fachleute empfehlen Korrektur der restriktiven EZB-Geldpolitik

Die Inflationsrate in Deutschland ist im Januar 2024 auf 2,9 Prozent gesunken. Damit hat sie sich dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent weiter angenähert. Die Inflationsbelastung verschiedener Haushaltstypen, die sich nach Einkommen und Personenzahl unterscheiden, lag dabei relativ nah beieinander. Der Unterschied zwischen der höchsten und der niedrigsten haushaltsspezifischen Rate betrug im Januar 0,6 Prozentpunkte. Während einkommensschwache Haushalte im Dezember noch eine geringfügig höhere Inflationsrate schultern mussten als Haushalte mit mehr Einkommen, lag ihre Belastung nun im unteren Bereich: Alleinlebende mit niedrigen Einkommen hatten im Januar eine Inflationsrate von 2,0 Prozent zu tragen, bei Familien mit niedrigen Einkommen waren es 2,2 Prozent. Das ergibt der neue IMK Inflationsmonitor, den das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung vorlegt. (....)

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Quelle: Hans-Böckler-Stiftung

Schlagwörter: Hans-Böckler-Stiftung, IMK Inflationsmonitor, Datenangebot, Teuerungsraten, Haushaltstypen, Inflationsziel, Europäischen Zentralbank (EZB), Inflationsbelastung, einkommensschwache Haushalte

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur