Pressemitteilung: IMK Konjunkturindikator: Rezessionsrisiko spürbar zurückgegangen

Die kurzfristigen Aussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich in den vergangenen Wochen verbessert. Das signalisiert der monatliche Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, der die neuesten verfügbaren Daten zu den wichtigsten wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt. Für die drei Monate von Februar bis Ende April 2026 weist der Indikator eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 20,3 Prozent aus. Anfang Januar betrug sie für die folgenden drei Monate noch 28,0 Prozent. Da gleichzeitig die statistische Streuung im Indikator, die eine Verunsicherung von Wirtschaftsakteuren widerspiegelt, etwas gestiegen ist, verharrt der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator wie in den Vormonaten bei der Phase „gelb-grün“, was für ein moderates Wachstum spricht.
Maßgeblich für den Rückgang der Rezessionswahrscheinlichkeit sind vor allem verbesserte Daten aus der Realwirtschaft, insbesondere der zuletzt starke Anstieg der inländischen Aufträge für die Industrie. Allerdings lasse „sich die anhand der Auftragsdaten abzeichnende konjunkturelle Trendwende noch nicht bei der Produktion des Produzierenden Gewerbes festmachen“, die auf Monatsbasis im Dezember zurückging, analysiert IMK-Konjunkturexperte Dr. Thomas Theobald. Auch einige stagnative oder leicht negative Entwicklungen bei Stimmungs- und Finanzmarktindikatoren haben den Rückgang des Rezessionsrisikos begrenzt. / (....)

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Quelle: Hans-Böckler-Stiftung IMK

Stichwörter: Hans-Böckler-Stiftung IMK, Rezessionsrisiko, Konjunkturindikator, deutsche Wirtschaft, kurzfristige Aussichten, moderate Wachstumsaussichten, inländische Industrieaufträge, statistische Streuung, Ampelsystem, Wirtschaftswachstum 2026, Kaufkraft und Konsum

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur