Pressemitteilung: Invasive aquatische Arten verursachen Schäden in Milliardenhöhe

Erste globale Studie zu den wirtschaftlichen Kosten invasiver aquatischer Arten veröffentlicht / 06.04.2021/Kiel. Wenn sich Pflanzen oder Tiere aufgrund menschlicher Aktivitäten in Ökosystemen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes etablieren, können sie erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Sie können beispielsweise kommerziell genutzte Arten verdrängen oder Krankheiten beim Menschen verursachen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat nun erstmals die weltweiten Kosten von invasiven, im Wasser lebenden Arten veröffentlicht. Laut der in der Fachzeitschrift Science of the Total Environment veröffentlichten Studie belaufen sich diese Kosten allein im Jahr 2020 auf mehr als 20 Milliarden US-Dollar.

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Quelle: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel