Pressemitteilung: Iran-Krieg stellt Luftfahrt-Lieferketten auf die Probe: Branche zeigt sich stabil, trotz struktureller Risiken
• Gemeinsame Studie von Roland Berger mit den Luftfahrtverbänden BDLI, ADS und GIFAS zeigt verbesserte Resilienz; weist zugleich auf fortbestehende strukturelle Risiken hin • Rund ein Drittel der befragten Unternehmen sieht beim aktuellen Produktionshochlauf erheblichen Handlungsbedarf • Anhaltende Materialengpässe belasten die Branche: 55 % der Unternehmen sind weiterhin betroffen und rund 80 % erwarten Einschränkungen bei kritischen Rohstoffen München, Juni 2026: Der anhaltende Krieg im Nahen Osten könnte die angespannte Lage mit Blick auf die globalen Lieferketten weiter verschärfen und die Luftfahrtindustrie zusätzlich beanspruchen. Während die unmittelbaren operativen Auswirkungen bislang begrenzt geblieben sind, könnte eine länger anhaltende Phase geopolitischer Instabilität laut einer aktuellen Roland-Berger-Analyse sowohl die Lieferketten als auch die Flugzeugproduktion langfristig beeinflussen. Laut Analyse entstehen die größten Risiken indirekt: Steigende Kerosinpreise, Umleitungen im Flugverkehr und eine schwächere Nachfrage auf betroffenen Strecken könnten die wirtschaftliche Situation einzelner Airlines stark beeinträchtigen. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnten finanziell schwächere Airlines Bestellungen verschieben oder stornieren, mit zeitverzögerten Auswirkungen auf die Produktionsraten der Hersteller. (....)
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Stichwörter: Roland Berger GmbH, Iran-Krieg, Luftfahrt-Lieferketten auf der Probe, gemeinsame Studie von Roland Berger mit den Luftfahrtverbänden BDLI, ADS und GIFAS, verbesserte Resilienz, fortbestehende strukturelle Risiken, anhaltende Materialengpässe, Einschränkungen bei kritischen Rohstoffen