Pressemitteilung: IWH-Insolvenztrend: Anstieg bei Firmenpleiten im Februar betrifft viele Jobs
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Februar gestiegen. Für die kommenden Monate sind weiterhin sehr hohe Werte zu erwarten. Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland liegt laut IWH-Insolvenztrend im Februar bei 1 466 (vgl. Abbildung 1). Das sind 5% mehr als im Januar und 2% mehr als im Februar 2025. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Februar der Jahre 2016 bis 2019 – also vor der Corona-Pandemie – liegt die aktuelle Zahl um 58% höher. Das Säulendiagramm besteht aus 12 blauen Säulen mit den Insolvenzzahlen für jeden Monat des Jahres 2025 (Vorjahr) und zwei orange Säulen mit den Insolvenzzahlen für die Monate Januar und Februar 2026 (laufendes Jahr). Zusätzlich enthält das Diagramm eine hellblaue Linie, die für jeden Monat die durchschnittlichen Insolvenzzahlen im Zeitraum von 2016 bis 2019 (Vor-Corona-Niveau) abbildet. Schließungen großer Arbeitgeber führen häufig zu erheblichen und dauerhaften Einkommens- und Lohnverlusten bei den betroffenen Beschäftigten. Die Zahl der von Großinsolvenzen betroffenen Jobs liefert zudem eine gute Annäherung an die Gesamtzahl der von Insolvenz betroffenen Arbeitsplätze. Laut IWH-Insolvenztrend waren im Februar in den größten 10% der insolventen Unternehmen mehr als 23 000 Arbeitsplätze betroffen. (....)
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