Pressemitteilung: IWH-Insolvenztrend: Mehr Firmenpleiten im Juli

Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Juli deutlich angestiegen. Die Zahl der betroffenen Jobs ging zurück.
Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland liegt laut IWH-Insolvenztrend im Juli bei 1 588 (vgl. Abbildung 1). Das sind 12% mehr als im Vormonat, 13% mehr als im Juli 2024 und 64% mehr als in einem durchschnittlichen Juli der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erreichte damit im Juli einen Wert, der – abgesehen vom Rekordmonat April 2025 – so hoch war wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Das Säulendiagramm besteht aus 12 blauen Säulen mit den Insolvenzzahlen für jeden Monat des Jahres 2024 (Vorjahr) und sieben orangen Säulen mit den Insolvenzzahlen für die Monate Januar bis Juli 2025 (laufendes Jahr). Zusätzlich enthält das Diagramm eine hellblaue Linie, die für jeden Monat die durchschnittlichen Insolvenzzahlen im Zeitraum von 2016 bis 2019 (Vor-Corona-Niveau) abbildet. (....)

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Quelle: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

Stichwörter: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Insolvenztrend, Firmenpleiten, Personen- und Kapitalgesellschaften, Deutschland, 1 588, +12% zum Juni2025, +13% zum Juli 2024, Rekordmonat April 2025

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur