Pressemitteilung: Kabinett beschließt Maßnahmen gegen Fahrermangel

Bundeskabinett erleichtert Zugang zum Job Berufskraftfahrer:in: mehrsprachige Prüfungen, Anerkennung ausländischer Führerscheine, kürzere Prüfzeiten.
Das Bundeskabinett hat eine vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) vorgelegte Änderungsverordnung zur Berufskraftfahrerqualifikationsverordnung sowie zu weiteren straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften beschlossen. Ziel ist es, den anhaltenden Mangel an Berufskraftfahrer:innen im Güterverkehr und im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu mindern und den Zugang zum Beruf zu erleichtern. Die Regelungen sollen die Fachkräftegewinnung langfristig stärken, auch mit Blick auf Fahrer:innen aus dem Ausland.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder betonte die zentrale Bedeutung des Berufsstandes für Wirtschaft und Gesellschaft: „Ohne unsere Berufskraftfahrer in der Logistik und im ÖPNV würde Deutschland stillstehen.“ Die Verordnung senkt nach Angaben des Ministeriums Zugangshürden und verkürzt Wege in den Arbeitsmarkt.
Die Änderungsverordnung sieht unter anderem die folgenden Punkte vor:
• Die Prüfung der beschleunigten Grundqualifikation soll künftig – neben Deutsch – in einer von acht Fremdsprachen abgelegt (Englisch, Hocharabisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch und Ukrainisch) werden können.
• Außerdem sollen die Ukraine und Montenegro in die Fahrerlaubnis-Verordnung aufgenommen werden, sodass Führerscheine aus diesen Ländern künftig prüfungsfrei in eine deutsche Fahrerlaubnis umgeschrieben werden können. (....)

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Quelle: Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH

Stichwörter: Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH, Fahrermangel, Berufskraftfahrerqualifikation, BMV‑Änderungsverordnung, mehrsprachige Prüfungen, Anerkennung ausländischer Führerscheine, Ukraine/Montenegro, theoretische Fahrerlaubnisprüfung, praktische Prüfzeitverkürzung, Güterverkehr, ÖPNV, Fachkräftegewinnung

Kategorie(n): Geschäftsmodelle & Strategien