• Politisches Auseinanderdriften zwischen Handelspartnern hat bezifferbare Auswirkungen auf ihre Handelsströme • Seit 2016 fällt dieser Zusammenhang deutlicher aus • Exporte stärker betroffen als Importe Geopolitische Spannungen prägen den deutschen Außenhandel messbar. Eine Analyse von KfW Research zeigt: Wächst die geopolitische Distanz zwischen Deutschland und einem Handelspartner, so verringern sich gleichzeitig die Handelsströme zwischen den beiden Ländern. Besonders betroffen sind dabei die Exporte Deutschlands. Seit 2016 hat sich dieser Effekt spürbar verstärkt – in einer Phase zunehmender Handelskonflikte, wachsender protektionistischer Tendenzen und einer stärkeren Fragmentierung der Weltwirtschaft. KfW Research misst geopolitische Distanz anhand des Abstimmungsverhaltens in der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Dieser Indikator erlaubt eine Annäherung daran, wie stark sich die weltpolitische Positionierung von Staaten unterscheidet. (....)
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Stichwörter: KfW, geopolitische Spannungen, deutscher Außenhandel, geopolitische Distanz, Vereinte Nationen (UN), Generalversammlung der Vereinten Nationen, deutsche Exporte, deutsche Importe, Handelsströme, internationale Arbeitsteilung, Handelsbeziehungen, Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW