Pressemitteilung: KI im Fahrzeug: Sicherheit und Zuverlässigkeit müssen gewährleistet sein
In der zunehmenden Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in Straßenfahrzeuge steckt grundsätzlich erhebliches Potenzial für mehr Verkehrssicherheit. „Nicht außer Acht gelassen werden dürfen aber auch die hohen Risiken, die mit dem – nie auszuschließenden – Versagen von KI-Systemen verbunden sein können“, warnt Xavier Valero, Director Artificial Intelligence & Advanced Analytics bei DEKRA. Umso wichtiger seien deshalb Vorschriften und Normen wie etwa das KI-Gesetz der EU als rechtlicher Rahmen für die Entwicklung solcher Systeme. Das Thema ist eines von vielen im aktuellen DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2025 „Mobilität im Wandel der Zeit“. Digital Trust Services • Strenge Test- und Validierungsverfahren von KI-Systemen unerlässlich • Schlüsselrolle für DEKRA bei Förderung von KI-Sicherheit in Fahrzeugen • Potenzielles menschliches Versagen verschiebt sich Richtung IT-Design Ob zur Erkennung von Verkehrszeichen, zu Fuß Gehenden, Radfahrenden oder Fahrzeugen, zur Überwachung des Reifendrucks oder der Motortemperatur oder zur Einleitung automatisierter Brems- oder Spurwechselvorgänge: Zukünftig übernehmen in immer mehr Fahrzeugen Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) wichtige Aufgaben. Da jedoch eine Fehlfunktion Gesundheit und Leben von Menschen gefährden könnte, hat die EU in ihrem 2024 verabschiedeten KI-Gesetz solche ADAS als Hochrisiko-Systeme eingestuft. „Diese Systeme, die für die Fahrsicherheit von entscheidender Bedeutung sind, müssen daher einer strengen Aufsicht und Validierung unterliegen, um ihre Zuverlässigkeit zu gewährleisten und Risiken zu vermeiden“, betont Xavier Valero. (....)
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