Pressemitteilung: KI verändert Jobprofile – nicht Beschäftigung

Eine neue empirische Studie des Kiel Instituts zeigt: Künstliche Intelligenz vernichtet keine Arbeitsplätze, sie verändert sie. Firmen mit starker KI-Nutzung stellen häufiger Fachkräfte ein, während einfache Büroaufgaben zurückgehen. Sprachmodellierung und Spracherkennung durch KI haben einen besonders starken positiven Einfluss auf die Beschäftigung – es entstehen neue Jobs mit höheren Anforderungen. Dagegen wirkt sich KI in den Bereichen Bilderkennung und Übersetzung insbesondere auf Büro- und Verwaltungsberufe negativ aus und kann vorhandene Stellen ersetzen. Unter dem Strich bleibt durch KI die Gesamtbeschäftigung stabil – aber der Qualifikationsdruck steigt.
Das Forschungsteam aus Dänemark, Portugal, Schweden und Deutschland hat für seine Analyse ein neuartiges Messinstrument entwickelt, das den Fortschritt von KI-Technologien auf Teilbereiche und Berufsgruppen herunterbricht. Damit werden dann Beschäftigungseffekte untersucht, basierend auf anonymisierten Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten aus Dänemark, Portugal und Schweden im Zeitraum 2010 bis 2023. (....)

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Quelle: Kiel Institut für Weltwirtschaft

Stichwörter: Kiel Institut für Weltwirtschaft, Künstliche Intelligenz, KI, neue empirische Studie, Veränderung von Jobprofilen, keine Vernichtung von Arbeitsplätzen

Direktlink zur Studie: Kiel Policy Brief, January 2026 - Who is afraid of AI? Who should be?

Kategorie(n): Neue Publikationen